Mobbing ist kein Kavaliersdelikt - Mobbing ist Gewalt!

Das Thema 'Mobbing' gewinnt leider zunehmend an Aktualität. Zudem ist dieses Problem anscheinend nicht nur auf den beruflichen Bereich beschränkt, sondern - wie ich selbst erleben musste - im privaten Umfeld ebenso vertreten. In der Freizeit, im Verein, in dem Bereich, der uns allen eigentlich Erholung und Entspannung bieten sollte.

Ich habe erlebt, wie in meiner Freizeit durch leichtfertig geäußerte üble Nachrede, durch Neid und Eifersucht ebenso wie durch eine gehörige Portion Geltungswahn aus vermeintlichen Freundschaften 'Mobbing' wurde - ein harmloses Wort für ein offenbar in Mode gekommenes gestörtes Miteinander in der Gesellschaft. Unfassbar für mich, wie zwei, drei Einzelne aus 'nichts' einen Kleinkrieg fabrizierten, der bis zur Eskalation immer weiter geschürt wurde. Unglaublich, wie aus einem ehemals schönen Miteinander durch eine extreme Form der Gruppendynamik - allein, weil 'Kameraden' sich hartnäckig weigerten, ihren Verstand zu nutzen - eine 'Hexenjagd' wurde. Mittelalter im 21. Jahrhundert.

Toleranz, Akzeptanz, Rücksicht, Verständnis: Fremdworte. - Nur Ellbogen zählen. Auf der einen Seite regiert Aggression, auf der anderen Gleichgültigkeit.

Diese Erfahrung hat mich veranlasst, ein Buch über meine Erlebnisse zu schreiben. Die Erzählung eines monatelangen, hässlichen, ungleichen Kampfes - David gegen Goliath. Die Darstellung, wie man einen von Grund auf fröhlichen Menschen vollkommen niedermachen kann. Analyse eines völlig überflüssigen, künstlich erzeugten Konflikts und damit ein abschreckendes Beispiel, wie ein Verein keinesfalls geführt werden sollte.

Dieses Buch hat nicht das Ziel, jeden Verein, jeden Vorstand schlecht zu machen. Dieses Buch soll den Leser für mögliche Schräglagen in seinem Umfeld sensibilisieren, fordert ihn auf, im Rahmen seiner Möglichkeiten einzuschreiten.

Wegsehen ist der falsche Weg!

Dieses Buch soll Menschen anregen, sich ihres Verstandes zu bedienen, will eine gleichgültig gewordene Gesellschaft inspirieren, die inneren Werte des Mitmenschen zu sehen, zu einem so genannten 'menschlichen Miteinander' zu finden.



Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben.
Nicht wegen der Menschen, die Böses tun,
sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.


Albert Einstein


Gegen Gewalt im Sport:



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